Modellfluggruppe FVL
Modellfluggruppe FVL

Die Geschichte der Modellfluggruppe des FVL

Die Nachkriegs-Modellfliegerei in Frankfurt/Main begann 1949 mit einer kleinen Gruppe Unentwegter. Sie hatten sich auf eine Zeitungsanzeige hin zusammengefunden, die in der damaligen Zeitschrift „Modellflugsport“ stand:

 

"Modellflieger aus Frankfurt/Main und Umgebung wollen sich einmal unverbindlich in Verbindung setzen mit Heinz Tonn, Frankfurt/Main, Höhenstr. 26 Telefon 46XXX."

 

Man tummelte sich zunächst noch ohne eigenes Fluggelände auf allen geeigneten Wiesen und Plätzen. Es war noch viel Raum zwischen den stehengebliebenen Häusern und es gab auch noch keine derart weitgehenden Einschränkungen, wie es heute üblich und vielleicht auch notwendig ist.

 

1949
Die beiden ersten Nachkriegswettbewerbe fanden in Rüsselsheim statt. Sieger wurde Günter Grave, dessen Modelle richtungsweisend wurden.

 

1950
Weitere Wettbewerbe wurden in Groß-Ostheim, Würzburg und Oberursel ausgerichtet. Sieger wurden jeweils mit großem Vorsprung Klaus Schmidtberg, Günter Grave und Heinz Tonn. Zu einem großen Erfolg wurde die Werbeveranstaltung auf dem Frankfurter Römerberg mit Heißluftballons und Fesselflugmodellen. Organisation und Leitung E. Herrmann und Heinz Tonn. Bilder erschienen sogar in argentinischen Zeitungen. Bei den Hessische Modellflug-Meisterschaften wurde Karl Birkenstock, hessischer Meister in der Klasse A II.

 

1951
Im Juni wandte sich die Firma Neckermann an unseren Verein. Anläßlich der Eröffnung des neuen Hochhauses sollten einige Modellflug-Vorführungen stattfinden. Unter der Leitung von Heinz Tonn wurden vor begeisternden Zuschauern 16 Heißluftballone vom Dach des Hochhauses gestartet, die in mühevoller Arbeit in Tag und Nachtschicht von einer Handvoll Modellfliegern geklebt worden waren. Es wurde ein toller Erfolg.

 

1952
Modellflugausstellung der Gruppe unter der Leitung von E. Herrmann und Heinz Tonn auf dem erweiterten Messegelände in Frankfurt/Main. Hessische Modellflugmeisterschaften: Karl Birkenstock und Heinz Tonn wurden Hessenmeister. Die Gruppe gewinnt gegen starke internationale Konkurrenz die Wanderpreise „Heilsberg und Saarbrücken“, den späteren Europapokal. Nach vielen Siegen auf örtlichen und internationalen Wettbewerben belegte Heinz Tonn den 3. Platz auf den Deutschen Modellflugmeisterschaften.

 

1953
Dieses Jahr brachte noch größere Erfolge. Die Krönung war der Mannschaftssieg beim internationalen Wettbewerb in Madrid, verbunden mit dem Gewinn des Ehrenpreises des Spanischen Aero-Clubs. Rudolf Götze und Heinz Tonn wurden in die Hessische Modellflugkommission gewählt. Die Gruppe führte die ersten Hessischen Fesselflug-Meisterschaften durch, ebenso einen Länderkampf, den Niedersachsen vor Hessen und Württemberg gewinnt. Verleihung der neun ersten internationalen Modellflieger Leistungsabzeichen an den FVL und zwar unter anderem an Heinz Tonn, Bruno Nitschke und Waltraud Tonn. Ein Deutscher Rekord aufgestellt von Wolfgang König und gute Plätze von Alfred Ohmann und Heinz Tonn rundeten die Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften ab.

 

1954
Das Nachwuchstalent Klaus Hertsch gewann fast jeden Wettbewerb, wurde Hessenmeister und vierter bei den Deutschen Meisterschaften. Werner Busch wurde Hessischer Kombinationsmeister. Weitere Hessenmeister im Fesselflug wurden: Jutta Götze, Dieter Kruck und Jürgen Rademacher. Heinz Gönner errang bei den Deutschen Meisterschaften den 3. Platz .Deutscher Jugendmeister im Fesselflug wurde Herrmann Wüstkamp und 2. Dieter Kruck. In der Fuchsjagd wurde Karl-Heinz Scherer zweiter. In diesem Jahr war der FVL erfolgreichster Hessischer Verein im Modellflugsport.

 

1956
Das Gründungsjahr der Fachgruppe für ferngelenkte Flugmodelle. Leiter wurde Bruno Nitschke. Die Hessischen Meisterschaften für ferngelenkte Flugmodelle ergaben folgendes Ergebnis: Bruno Nitschke als Hessischer Meister und Ernst Kuhn als Zweitplatzierter. Georg Pitthan wurde Hessischer Meister in der Klasse W, Werner Busch (heute noch aktiv und Ehrenmitglied) siegte in der Klasse N I. Deutscher Meister und Jugendmeister in der Klasse W wurde Klaus Hertsch. Mit Klaus Hertsch stellte der FVL auch den besten Deutschen bei den Weltmeisterschaften in der Klasse W. Hessische Jahresbestzeit in der Klasse L, erzielt von Heinz Tonn. Modellflugvorführungen beim Flugtag auf dem Rebstock in Frankfurt/Main waren sehr erfolgreich und standen unter der verantwortlichen Leitung von Bruno Nitschke. Anläßlich des Balls der Luftfahrt des FVL im Palmengarten fand eine Modellflugausstellung unter der Leitung von Heinz Tonn und Horst Neundorf statt.

 

1957
Die Modellflieger leisteten beim Aufbau der neuen Werkstatt ca. 800 Arbeitsstunden. Die Leitung hatte Bruno Nitschke. Klaus Hertsch errang den 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Dieter Kruck den 3. Platz im Fesselkunstflug bei den Deutschen Meisterschaften. Bei den Hessischen Meisterschaften für ferngelenkte Flugmodelle wurde Herrmann Wüstkamp Hessischer Meister und Rudolf Götze zweitplazierter. Mit Rudi Hoss stellte der FVL den Rhönsieger und die Goldplakette. Zweiter wurde Heinz Keller mit einer Silberplakette. Ein drittes Vereinsmitglied, Horst Neundorf, verstärkt die Hessische Modellflugkommission.

 

1958
Dieses Jahr brachte die größten Erfolge auf allen Gebieten seit Bestehen der Modellfluggruppe:

 Ferngelenkte Segelflugmodelle:    

      Hess. Meister     Heinz Keller
      4.  Platz     Dieter Römhild
      5.  Platz     Werner Busch
          
 Ferngelenkte Motorflugmodelle:    

      2. Platz      Rudi Hoss
      3. Platz     Heinz Keller
      4. Platz      Alfred Fisch
          
 Deutsche Meisterschaften für Segelflugmodelle:      

       2. Platz      Rudi Hoss
       4. Platz      Heinz Keller
          
 Motorflugmodelle:      6. Platz     Heinz Keller

 

1959
Rudi Hoss und Heinz Keller qualifizierten sich damit für die Weltmeisterschaft 1960. Rudolf Götze und Bruno Nitschke waren bei den Hessischen und Deutschen Meisterschaften für ferngelenkte Flugmodelle als Kampf-richter und Punktwerter in der Jury tätig. Bei den Europameisterschaften für ferngelenkte Flugmodelle in Darmstadt wurden als technischer Leiter Werner Busch und als Leiter der Kassenorganisation Bruno Nitschke vom Deutschen Aero-Club verpflichtet.

Weitere Meistertitel des Jahres sind:

 

 Hess. Hangflugmeister für Freiflugmodelle     Gerhard Arnhäuser
 Hess. Hangflugmeister für fernglenkte Flugmodelle     Heinz Keller
 Deutscher Hangflugmeister A 1-S     Herrmann Göhna
 2. Deutscher Hangflug-Jugendmeister A 1-S     Gerhard Arnhäuser
 Deutscher Hangflugmeister N 1     Fred Ohmann
 4. Deutsche Meisterschaften Klasse I     Achim Reitz
 5. Deutsche Meisterschaften Klasse W     Klaus Leissner

 

In Brüssel fanden die Weltmeisterschaften für Fesselflugmodelle statt. Der Hessische Doppelmeister und 2. Sieger bei den Deutschen Meister-schaften Dieter Kruck nahm daran Teil und wurde Weltmeister in der Klasse Fuchsjagd.

Mit zunehmender Normalisierung und zusätzlicher Bebauung mußten die Modellflieger nach „Draußen“ ausweichen. Und so begann die Geschichte der Modellflieger im Frankfurter Verein für Luftfahrt e.V. in den Gemarkungen Diedenbergen u. Weilbach.

 

1960
Ein Geländestück von ca. 10.000 qm in der Grenzregion der Gemarkung Diedenbergen, an die Weilbacher Gemarkung anstoßend, wurde gekauft. Das Geld zur Geländebeschaffung streckte der Hauptverein vor und nach und nach von den Modellfliegern abbezahlt. Die Modellfluggruppe zählt nun 15 Mitglieder.

 

1961
Eine Startbahn von stolzen 12 mal 50 Meter wurde hergerichtet. Die Befestigung bestand aus Kalkzement. Ab jetzt fanden jedes Jahr ein oder zwei UHU-Wettbewerbe für alle Jugendlichen unter 14 Jahren statt. Dies war der größte dezentrale Wettbewerb der Welt; und die Diedenbergen - Weilbacher trugen den größten Anteil dazu bei.

 

1962
Die Startbahn hielt nur einen Sommer, aber keinen Winter. Sie wurde jetzt mit Teerbitumen abgedeckt. Ein kleiner Holzschuppen nahm die Arbeitsgeräte auf. Vom Ortsende Weilbach bis zum Modellfluggelände mußte der Feldweg in Verlängerung der Langenhainer Straße durch Stückung um etwa 50 cm auf Ackerniveau von den Modellfliegern in Eigenleistung angehoben werden.

 

1963
Das Gelände oberhalb der Startbahn mit 5.000 qm wird dazu gepachtet. Damit gab es eine Landewiese für Segelflugmodelle. Zudem war es das am häufigsten überflogene Gelände.

 

1965
Die Startbahn war nicht winterfest, nicht eben und überhaupt ein Provisorium. Eine befreundete Tiefbaufirma und „all hands“ gestalten tiefschürfend das Gelände um. Es entstand eine Asphaltbahn mit solidem Unterbau. Sie maß nunmehr ca.30 mal 60 Meter. Eine Jugendgruppe etabliert sich. Sie hält ihre Baustunden unter Leitung eines als Modellbaulehrer ausgebildeten Kameraden im Bürgerhaus in Sindlingen ab. Dort blieb sie bis 1974.

 

1966
Über 40 Mitglieder zählte jetzt die Modellfluggruppe. Der Geräteschuppen soll auch zum Unterstellen bei Regen dienen. Er wurde vergrößert. Bisher flogen alle Motormodelle ohne Schalldämpfer. Jetzt gab es die ersten brauchbaren Dämpfer auf dem Markt. Sie wurden sofort ausprobiert, für gut befunden und vereinsintern zur bindenden Auflage gemacht. Der erste Wettbewerb für vorbildgetreue Modellflugzeuge (Scale) fand auf dem Modellfluggelände des Frankfurter Vereins statt.

 

1968
Das Obstgrundstück unterhalb der Startbahn, Gemarkung Weilbach, mit ca. 5.000 qm wurde dazugepachtet. Jetzt konnten die Familien-angehörigen der Modellflieger im Schatten den Modellflug verfolgen. Der hölzerne Geräteraum ist zu klein geworden. Pläne für einen Steinbau wurden entworfen und zur Baugenehmigung eingereicht.

1969
Der Zufahrtsweg aus Weilbach muß alljährlich aufgefüllt oder aus-gebessert werden. Eine lästige Routinearbeit für die Modellflieger. Jetzt wurden die ersten 150 Meter ab Ortsende Weilbach fachmännisch auf Veranlassung und Kosten der Modellflieger asphaltiert.

 

Die Modellfluggruppe zählt nun etwa 90 Mitglieder. Die Genehmigung für den Steinbau ist da. Er wurde in Eigenfertigung erstellt. D.h. wenig Zeit blieb da für die eigentliche Modellfliegerei.

1970
Das Regierungspräsidium Darmstadt erteilte, nach Befragen der Körper-schaften der Nachbargemeinden Diedenbergen und Weilbach, die offizielle Genehmigung als Modellfluggelände. Es mußten verantwortliche Flugleiter über das Fluggeschehen wachen.

 

In den vergangenen Jahren wuchs die Bedeutung der Modellfluggruppe im FVL beim Wettbewerbsgeschehen. Ab 1970 stellte sie in ununterbrochener Folge Teilnehmer der Nationalmannschaft für vorbildgetreue Modellflugzeuge und bei 7 Weltmeisterschaften waren die ersten oder zweiten Platzinhaber Mitglieder der Modellfluggruppe des FVL.

 

Mehrere Landesmeister in der Kunstflugsparte wurden ebenfalls von den Diedenbergen-Weilbachern gestellt. Nach Gründung der Modell-Kunstflug Bundesliga, später B-Kader genannt, gehörten ständig und bis heute Kameraden aus der Modellfluggruppe des FVL zu dem auf 22 Personen beschränkten Kreis der besten Kunstflieger in der Bundesrepublik Deutschland. Andere Kameraden vertraten den Verein bei vielen internationalen Wettbewerben, so in Jugoslawien, Ungarn, CSSR, Frankreich, Schweden, England und USA.

Der Reporter des Hessischen Rundfunks bei der Weltmeisterschaftsaus-scheidung für vorbildgetreue Modellflugzeuge, konnte von 4.000 Zuschauern berichten.

 

1971
Das traditionelle Anfliegen nach der Winterpause am letzten Wochenende im April gewinnt jetzt zusätzliche Bedeutung. Als Dank an die Ehefrauen und Mütter für das Tolerieren der Modellfliegerei als Freizeitbeschäftigung Ihrer Männer u. Söhne, gibt es Kaffee und Kuchen, vom Vorstand eigenhändig serviert.

 

1972
Die Bestimmungen des neuen Kunstflugprogrammes verlangen schnurgerade Starts und ebensolche Landungen. Die Startbahn war noch immer zu kurz für diese Ansprüche. Sie wurde jetzt auf 80 Meter verlängert.

 

Eine neue Modellflugsparte versuchte sich in diesem Jahr mit einem Wettbewerb auf dem Modellflugplatz in Diedenbergen-Weilbach. Die Pylon-Rennmodelle. Ein großer Erfolg bei den Beteiligten und Zuschauern konnte aber nicht über die Lärmbelastung der Umwelt durch diese kleinen Flitzer hinweg täuschen. Zur Schonung der Ohren und der Nerven unserer Nachbarn blieb es bei diesem einen Wettbewerb.

 

„Aktion Sorgenkind“ unter diesem Motto fand ein großer Schauflugtag statt. Herr Mohr aus Hofheim half mit seinen Hubschrauberrundflügen ab Modellflugplatz in die nähere Umgebung, für zusätzliche Einnahmen. So konnten rund DM 1.000.-- als Spende der Aktion Sorgenkind übergeben werden.

 

1973
Die kleine Holzhütte, der Geräteschuppen der ersten Jahre, wurde abgerissen. Das gesamte Gelände erfuhr nach und nach eine Verschönerung. Ein Kinderspielplatz wurde eingerichtet. Er ist häufig das Ziel Weilbacher Mütter mit ihren Kindern.

Geländezukauf, diesmal das seither gepachtete Wiesengrundstück oberhalb der Startbahn, ist nunmehr nicht nur eine Sache der Finanzen. Der Zwecknachweis „Modellflugplatz“ mußte erst erbracht werden. Endlich wurde die Zufahrt zum Modellflugplatz, bisher nur von Weilbach aus möglich, auch über Diedenbergen von der Gemeinde behördlich genehmigt.

 

1974
Die Baurunde für Jugendliche im Bürgerhaus in Sindlingen mußte aufgegeben werden, und ins Steingebäude am Platz verlegt werden mit gleichzeitiger Gründung einer Flugschule.

 

Der Hessische Rundfunk drehte einen Einstunden-Fernsehfilm „Sport zwischen Himmel und Erde“ mit wesentlichen Beiträgen der Modellflieger des FVL auf ihrem Modellflugplatz in Diedenbergen-Weilbach.

 

Eine neue Flugmodellsparte, die Fernlenk-Hubschrauber, etablierten sich in breiter Front auch beim FVL. Ab 1970 gab es hin und wieder schüchterne Versuche dazu.

 

1975
Mit Elektromotoren angetriebene Flugmodelle begannen ihren geräusch-armen Einzug auf dem Modellflugplatz. Doch es zeigte sich schnell, daß Kunstflugwettbewerbe mit diesen doch recht schwachen Antrieben und ihren hohen Batteriegewichten in absehbarer Zeit nicht möglich sind.

 

1976
Arbeitsgruppen ertüftelten und erprobten neue und wirkungsvollere Schalldämpfer. Die Nachbarschaftsbelästigung sollte auf ein Minimum reduziert werden. Die Flugleiter achteten ab sofort mit Schalldruck-Meßgeräten auf strikte Einhaltung der von der Gruppe selbst auferlegten Lärmobergrenze.

 

Die Baustunden der Jugendgruppe fanden mit großen Erflog unter Leitung von Otto Lackner, Gerd Siegmund und Werner Busch jetzt in der „Steinhütte“ statt. Es werden 15 Trainer Motormodelle und 25 Kunstflugmodelle gebaut.

 

1977
Ein schwarzes Jahr für die Modellflieger in Diedenbergen-Weilbach. Die Zufahrt über Weilbach auf der verlängerten Langenhainer Straße wurde durch die Gemeinde Weilbach gesperrt. Alle Mühe um den Ausbau dieser Zufahrt, Herrichten und Pflege, 150 m Teerstrecke, war umsonst. Die Gemeinde blieb unerbittlich. Die gepachtete Segelflugwiese oberhalb der Startbahn konnte käuflich erworben werden.

 

1978
Der Zufahrtsweg über Diedenbergen konnte nach Regen nicht passiert werden. Die Gemeinde gestattete einen Ausbau auf Kosten der Modellflieger. Mangels Geld wurden die schlimmsten Stellen mit Mineralbeton in Eigenleistung ausgebessert. 200 Meter Weg konnten so befestigt werden.

 

1979
Zum Schutz der Zuschauer wurde ein 3 m hoher Schutzzaun parallel zur Startbahn mit 80 m Länge errichtet. Eine neue, leisere Antriebsart hielt ihren Einzug auf dem Modellflugplatz des FVL, die Viertakt-Motoren. Ihre Kraft reichte vorerst nur dazu „Papierflieger“ in die Luft zu bringen. Mit viel Schwung, war auch schon mal ein Looping drin.

 

Aus der langsam gereiften Erkenntnis, nicht ganz unschuldig an dem gestörten Verhältnis zu den Anwohnern zu sein, wurde ein Amt für Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. Es sorgte seither für Zeitungsartikel in der Lokalpresse, Gespräche mit den Nachbarn, Ausstellungen und anderes mehr.

 

1980
Die Zufahrtssperrung von Weilbach aus zementierte sich. Wir mußten zu unserem Grundstück, das auch auf Weilbacher Gemarkung liegt, den viel längeren Feldweg von Diedenbergen aus benutzen. Es wurden also weitere 700 Meter dieses Weges mit Mineralbeton befestigt.

 

Die Jugendgruppe mit ihren 40 Personen aus der unmittelbaren Umgebung des Modellflugplatzes wurde mit Sachverstand und Hingabe geleitet. Die 60 Erwachsenen Modellflieger waren stolz darauf ohne öffentliche Förderung so vielen Jugendlichen eine sinnvolle Freizeit-beschäftigung als Alternative zu bieten. Nachwuchssorgen hatte die Modellfluggruppe auch ohne die Jugend nicht. Ein zeitweiliger Aufnahmestopp mußte den Zustrom von Erwachsenen bremsen.

 

1981
Große Modellflugausstellung in der Weilbacher Sport- und Kulturhalle. Die Modellfluggruppe stellte in übersichtlicher Gliederung alle Sparten ihrer Aktivitäten der Öffentlichkeit vor. Das Interesse der Politik, der Presse und nicht zuletzt der Bürger der ganzen Region war groß. Das Bewusstsein wuchs, daß hier keine Spinner aus Frankfurt beim spielen sind. Die Jugendarbeit wurde mit staunender Anerkennung registriert. Trotz finanziellem Verlust in dreistelliger Höhe (Eintritt frei, Spende erwünscht) war diese Veranstaltung ein großer Erfolg.

 

1982
Jetzt endlich konnte auch das Obstbaumgrundstück der „Schatten der Familie“ dank kräftiger Hilfe des Hauptvereins, gekauft werden. Das ganze Gelände war in Schuß. Zwei Rasenmäher und ein Traktor waren jede Woche im Einsatz. Die Modellfluggruppe zählte 102 Mitglieder. Der Jüngste war gerade 12, der Älteste nach 60 aktiven Fliegerjahren 80 Jahre alt. Der Dienstälteste gehörte immerhin seit 1951 zur Modellfluggruppe. Die Modellflieger im Frankfurter Verein für Luftfahrt e.V. kamen überwiegend aus Hofheim, Diedenbergen, Weilbach, Flörsheim, Lorsbach, Hattersheim, Kriftel und Rüsselsheim. Nur 10 Erwachsene und zwei Jugendliche waren Frankfurter.

 

1983
Das Jahr des 75-jährigen Bestehens des Frankfurter Vereins für Luftfahrt war angebrochen. Die Modellflieger schlossen sich dem Diedenbergener Vereinsring an.

 

1984
Die Viertaktmotoren brachten nun bessere Leistungen mit dem Wissen und Können wurden die Modellmotorflieger des FVL in der Klasse für Viertaktmotoren unschlagbar. Die ersten Plätze wurden von Ihnen in allen Klassen belegt. Man sprach hinter vorgehaltener Hand von der Frankfurter Mafia.

 

1985
Zur Sicherung unserer Infrastruktur bauten wir unsere sogenannte „Startbahn West“. Es ist bis zum heutigen Tag eine Natur-, sprich Rasenpiste, die für Starts und Landungen von größeren Modellen mit größerem Raddurchmesser ideal ist.

 

1990
Eintrag im Flugbuch am 23. Juni 1990 in der Rubrik „besondere Vorkommnisse“ 7 Uhr, Geburt von Jasmin Naumann auf dem Modellflugplatz.
Das Kind wurde ohne Ärztliche Hilfe von Sylvia Kreiling, Thomas Naumann und der Mutter Silvia Naumann gesund zur Welt gebracht.

 

1992
Zwei Gründungsmitglieder haben sich über Jahrzehnte durch Ihr persönliches Engagement für die Modellfluggruppe verdient gemacht. Zu beiden Persönlichlichkeiten ist zu sagen, daß sie für den Modellflug leben, und daß alle anderen Aktivitäten untergeordnet wurden.

Werner Busch ist laut unseren Unterlagen seit August 1952 Mitglied der Modellfluggruppe des FVL und gehört zu den Gründern. Er war Jahrzehnte bis 1984 als Mitglied des Sportausschußes tätig. In dieser Zeit nahm er alle Positionen des Sportausschußes wahr. Zu einem seiner Verdienste gehört u.a. der Bau der zweiten Holzhütte 1961/1962 als Vereinshaus. In den Jahren 1970-1976 zeichnete Werner Busch für die Jugendgruppe verantwortlich und überwachte in dieser Funktion den Bau der Modelle sowie die Flugausbildung der Flugschüler.

 

Alfred Fisch ist laut Recherche seit dem August 1952 Mitglied des FVL und ein Mitbegründer der Modellfluggruppe. Er hat über Jahrzehnte die Modellfluggruppe als Vorsitzender geführt und war lange Jahre 2. Vorsitzender des Gesamtvereins.

Alfred Fisch ist laut Recherche seit dem August 1952 Mitglied des FVL und ein Mitbegründer der Modellfluggruppe. Er hat über Jahrzehnte die Modellfluggruppe als Vorsitzender geführt und war lange Jahre 2. Vorsitzender des Gesamtvereins. Der Name Alfred Fisch steht in erster Linie für den Modellflugsport, d.h. er flog über Jahre als aktiver Pilot in der Bundesliga und wurde dann vom DAeC zum Referenten der SCALE Modellflugklasse berufen. In dieser Funktion war Alfred Fisch über Jahrzehnte auf nationalen und internationalen Wettbewerben tätig.

 

Als Mannschaftsführer führte Alfred Fisch die nationale SCALE Mannschaft jeweils zu Europa- und Weltmeisterschaften. 1992 vertrat er als Punktrichter die Bundesrepublik Deutschland auf den SCALE Weltmeisterschaften in den USA. Alfred Fisch hat den FVL durch seine nationale und internationale Wettbewerbs- und Funktionärstätigkeit weit über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland bekannt gemacht.

Die Liste der Verdienste beider Persönlichkeiten ist lang und der Vorstand des Gesamtvereins verlieh im März 1992 beiden Herren die Ehrenmitgliedschaft.

 

1996
Am 8. Und 9. Juni fand zum erstenmal ein Teilwettbewerb des F3A-X Großmodell Kunstflug statt. Über 25 Piloten aus ganz Deutschland nahmen an diesem Wettbewerb teil.

 

1997
Das gemeinsame Anfliegen mit der Manntragenden Motorfluggruppe in Breitscheid, dieses Jahr hatte geklappt. Die im Wettkampf erprobten Modellflieger konnten sich mit ihren Piloten aus der Motorfluggruppe als Teilnehmer der Rallye, wie sollte anders sein, in den vorderen Rängen plazieren. Rundflüge mit allen Flugzeugtypen waren fast eine Dauereinrichtung, Dank an alle Motorflieger. Auch die Erkenntnis, daß eine Piper J3 sich im Original wie sein Nachbau als Modell fliegt, war für die Modellflieger nichts neues.

 

Mai / Juni

Was am Anfang kritisch diskutiert wurde, kann sich heute sehen lassen. Dank einer großzügigen Spende und zahlreichen Arbeitsdiensten konnten wir in diesem Jahr unseren FVL Spielplatz renovieren. Ab sofort genossen auch die Mütter wieder die Zeit auf dem Modellflugplatz, denn sowohl die Papas am Sender als auch der Nachwuchs an der Sandschaufel waren bestens versorgt.

Zu den Schnupper Flügen im Juli, stellten wir uns in bekannter Art in Egelsbach als Bestandteil des FVL vor. 90 Ferienspielkinder eroberten den Himmel über Diedenbergen / Weilbach, am 08. August 1997.


Sven Schäfer schaute in den Himmel. - Jetzt eine leichte Rechtskurve - dirigiert Andreas Ruppert. Schnell korrigiert Sven den Fehler an der Steuerung, und das Modellflugzeug nimmt die richtige Flugrichtung ein. So wie Andreas Ruppert geht es allen FVL Modellpiloten, die sich im August zu einem der Höhepunkte des Programms gemeldet hatten - dem Flugtag in Diedenbergen/Weilbach.


Schon über 20 Jahr bietet der Frankfurter Verein für Luftfahrt das Schnupperfliegen auf dem Modellflugplatz an. Sicherheit wurde und wird hier groß geschrieben. Das Gelände ist umzäunt, auf der Start- und Landebahn hat niemand etwas verloren und es dürfen nur so viele Kinder auf das eigentliche Fluggelände , wie auch Betreuer zur Verfügung stehen.

 

Langeweile kam trotzdem nie auf, denn für die Wartenden hatte sich die Modellfluggruppe etwas Besonderes ausgedacht: Das Vereinsheim wurde zum Hangar und die Mädchen und Jungen von 4 -13 Jahre zu Flugpionieren. - Andy - hieß das Modellflugzeug, das aus vorgestanztem Balsaholz zusammengesetzt wurde. Waren Rumpf, Tragflächen und Leitwerk richtig ausgerichtet, wurde das Ganze mit ein paar Tropfen Heißkleber fixiert und mit einem Bleigewicht getrimmt.

 

Nun geht los, und da sich die Flieger wie ein Ei dem anderem gleichen, mußten sie natürlich erst einmal beschriftet werden. Selbstverständlich auf den Namen des stolzen Besitzers. In Reih und Glied warteten die Kinder auf das Startsignal. Die Flieger erhoben sich in die Luft, einige schweben respektable zehn Meter. Aber wie es an so schönen Tagen nun einmal ist kommt irgendwann ein Ende. Was nicht einfach ist, denn in einigen Kinderaugen konnte man in Tränen sehen.

Abschluß der Kunstflug Hessenmeisterschaft 1996/97 Modellflug.

Der FVL war nicht zu schlagen, nach insgesamt 4 Teilwettbewerben die Plazierungen der FVL - Piloten

 

 1.     Thomas Naumann      5826 Pkt.
 2.     Michael Brümmer        4823 Pkt.
 4.     Rudi Steiger              4455 Pkt.
 5.     Michael Neubert         3561 Pkt.
 6.     Helmut Zobec            3404 Pkt.
 10.     Roland Siegmund     2050 Pkt.
 11.     Berit Heffner            1862 Pkt.
 12.     Klaus Engelmann      1806 Pkt.
 13.     Andreas Ruppert      1758 Pkt.
 14.     Björn Knappe           1647 Pkt.
 15.     Michael Döll              1150 Pkt.

 

In diesem Jahr hat in der zweiten Runde die Mannschaft des FVL an Piloten kräftig zugenommen und damit auch die Stimmung, was auf dem Bild vom Haigerer Modellfluggelände gut zu erkennen ist. Durch diese positive Stimmung wurde von allen Piloten ein Top Ergebnis erreicht. Besondere Anerkennung hatten sich unsere Einsteiger verdient, die teilweise während des Wettbewerbes die Figurenfolge und -art erlernen und umsetzen mußten.


Bundesliga in der Klasse Large Scale 1996/97

nach 6 Wettbewerben ergaben sich folgende Plazierung der FVL Piloten:

 3.     Thomas Naumann     2740 Pkt.      Liberty Sport
 4.     Werner Busch           2000 Pkt.      Piper J3
 7.     Andreas Ruppert      1620 Pkt.       Mustang P-51
 8.     Berti Heffner            1590 Pkt.       Mustang P-51

 

Durch die hervorragende Endwertung im B-Kader wird Thomas Naumann im kommenden Jahr im A-Kader fliegen. Dies bedeutete auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika, die vom 26. April bis 2. Mai 1998 durchgeführt wurde. Was auf jeden Fall noch zu erwähnen ist; Unsere zwei Neueinsteiger, Berti und Andreas, sind in 98 auf jeden Fall bestimmt in Lage sich für die WM 99 zu qualifizieren. Ihre beiden Mustang P51 mußten erst einmal in die Erprobung und sind nun voll wettbewerbsfähig.

 

1998
Zu Ostern war unser Schatzmeister Lothar Bittner in Form des Osterhasen nicht zu bremsen. Für unsere 20 Minis aus der Kategorie Sandkasten hatte er auf unserem Obstgelände großzügig für jedes Kind ein Osterkörbchen versteckt.

 

In aller Gemütlichkeit hatten die Modellflieger mit den Motorfliegern aus Egelsbach, diesmal eine Woche früher, im April die Saison eröffnet. Wie so oft waren die Flieger aus Egelsbach überrascht was auf dem Modellflugplatz geboten wurde, denn neben der Fliegerei wird jeder Gast bestens versorgt.

 

Der Anlaß zur Änderung des Zeitplans, war die Teilnahme von Thomas Naumann bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. Sein erster Einsatz vor der Internationalen Jury konnte sich sehen lassen. Mit dem Ergebnis in der Gesamtwertung Platz 6 und mit der Mannschaft Platz zwei.

 

Und zwei Wochen nach der WM ging es gleich weiter. Bundesligastart in der Klasse Large Scale für Originalgetreue Modellflugzeuge. Am ersten Teilwettbewerb in Leverkusen erreichte die FVL-Mannschaft, Werner Busch, Bertram Heffner, Andreas Ruppert und Thomas Naumann tolle Plazierungen.

 

Stand der Bundesliga nach drei Teilwettbewerben der Saison 1998/99 :

 1.     Thomas Naumann     Liberty Sport A
 4.     Werner Busch           Piper J3
 7.     Andreas Ruppert       Mustang P51 D
 8.     Bertram Heffner        Mustang P51 D

 

Mit diesem Ergebnis konnten sich Werner Busch, Andreas Ruppert und Thomas Naumann auf der Europameisterschaft im August als Team vorstellen. Auf Flugtagen sind Andreas Ruppert und Bertram Heffner heute noch in ganz Deutschland geladene Piloten. Hier stellten sie ihre zwei großen Mustang mit 2,6 m Spannweite, 15kg Gewicht und einem 60ccm Motor so perfekt vor, das von über 50 Teilnehmern Ergebnisse entstehen, wie die schönste Lackierung, beste Flugvorführung und vieles mehr.

 

Im Juni 98 in Diedenbergen/Weilbach trafen sich die Piloten in der Klasse F3A/X Kunstflug für Großmodelle. Mit optimalen Wetterbedingungen stand die FVL Mannschaft bereit, den Wettbewerb auszutragen. In dieser Klasse flogen Modelle mit einer Mindest Spannweite von 2m, maximales Fluggewicht von 10 Kg und durften in der Kontur max. 10% Abweichung des Originalflugzeugs haben. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Von über 30 Teilnehmern die Plazierungen der FVL Piloten, Thomas Naumann 1. Platz, Bertram Heffner 16 Platz, Andreas Ruppert 19.Platz. Abschluß der Hessenmeisterschaft 1998 im Modellkunstflug, der FVL war nicht zu schlagen. In dieser Klasse fliegen Modelle mit einer max. Spannweite und Rumpflänge von 2 m und max. Fluggewicht von 5 Kg.

 1.Thomas Naumann
 2. Rudi Steiger
 4. Michael Neubert
 5. Helmut Zobec
 6. Björn Knappe
 7. Michael Brümmer
 8. Klaus Engelmann

 

In drei Veranstaltungen wurden von 33 Teilnehmern folgende Plätze erreicht: Björn Knappe 11. und 13. Platz Michael Neubert 13. und 14. Platz Helmut Zobec 12. und 15. Platz Rudi Steiger 6. und 8. Platz Thomas Naumann dreimal den ersten Platz.

 

Juli/August
Bei den Ferienspielen in Diedenbergen/Weilbach hatten wir wiederum über 50 Kinder auf unserem Modellflugplatz betreut und an die Fliegerei herangeführt.

 

1999
Wie in jedem Jahr zog die Modellfluggruppe wieder durch die Lande, um wie schon aus der Vergangenheit bekannt unseren Verein würdig zu Vertreten. Auf Flugtagen sind unsere Piloten Andreas Ruppert (mit einer Gee Bee und Mustang P51 D), Bertram Heffner (mit einer Extra 330 S und Mustang P51D) Helmut Zobec mit einer Wigens, Herbert Reger und Alfred Wichelmann je mit einer Tiger Moth, gern gesehene Gäste. Wie immer sind sie dann ganz vorne vertreten. Die Modelle die hier eingesetzt wurden sind im Maßstab 1:4 bis 1:3 zum Original gebaut. Also Spannweiten von 2,5 bis 3m.

 

In der Hessischenmeisterschaft Modellkunstflug, wurde ein Teilwettbewerb von der Modellfluggruppe ausgerichtet. Die Ergebnisse der FVL Piloten :

1 Platz Thomas Naumann
2 Platz Michael Brümmer
4 Platz Rudi Steiger
3 Platz Michael Neubert
4 Platz Rudi Steiger
5 Platz Roland Siegmund


Und bei der Hessischen Meisterschaft Large-Scale, originalgetreue Modellflugzeuge.

1 Platz Thomas Naumann
2 Platz Andreas Ruppert
3 Platz Bertram Heffner

 

Die Bundesliga dieser Klasse ermittelte in den Jahren 1998 und 1999, aus insgesamt 18 Wertungsflügen, die drei A- Kader Piloten. Diese stellten die Vertreter Deutschlands, also die Nationalmannschaft, für die WM 2000 in der Schweiz. Hier konnten sich 2 Piloten des FVL’s qualifizieren:
Andreas Ruppert und Thomas Naumann.

 

Natürlich hatten wir in 1999, wieder die Ferienspiele mit ca.60 Kindern veranstaltet. Was wiederum ein riesiger Erfolg war, mit dem Ergebnis völlig erschöpfter Modellflieger, aber mit einem Leuchten in den Augen, denn die Sache macht doch Spaß.

 

2000
Im April 2000 wurde mit der 1. Modellflugshow den Bewohnern dieser Region die Vielfalt des Modellflugs präsentiert. Der Erfolg dieser Veranstaltung ermutigte die Modellfluggruppe Veranstaltungen in dieser Form im nächsten Jahr wieder durchzuführen.

Ebenso fand im Juni ein Teilwettbewerb zur Hessenmeisterschaft im Kunstflug F3A-B statt, den Thomas Naumann (FVL) gewann. Mit weiteren 5 Piloten unter den besten 10 Teilnehmern konnte die Modellfluggruppe ihr hohes fliegerisches Niveau demonstrieren.

 

Thomas Naumann und Andreas Ruppert nahmen im Deutschen Team bei der Weltmeisterschaft für vorbildgetreue Flugmodelle (Scale) im September in Interlaken/Schweiz teil. Mit einem 5. Platz in der Mannschaftswertung vertaten Sie den Verein hervorragend.

 

2001
Die 2. Modellflugshow am 29. April war trotz der schlechten Witterung ein Erfolg. Viele Bewohner der MTK Region nutzten diese Gelegenheit um sich über den Modellflugsport zu informieren. In der neuen Kunstflugklasse F3A-XL, deren erster Wettbewerb auf dem Modellfluggelände Weilbach/Diedenbergen am 9. Und 10. Juni stattfand, konnten die Piloten des FVL wiederum vordere Plätze erfliegen.

2 Platz Thomas Naumann
3 Platz Andreas Ruppert

 

2002
Im Januar diesen Jahres trat die Modellfluggruppe dem Vereinsring Weilbach bei, um die Kooperation mit den hier ansässigen Vereinen zu verbessern. Um die Vielfalt und Technik des Modellfluges zu zeigen, veranstaltete die Modellfluggruppe am 24. Februar eine Modellausstellung in der Stadthalle Flörsheim. Mehr als 200 Flugmodelle, vom Airbus bis zum Trainingsmodell wurden den mehr als 1000 interessierten Besuchern präsentiert. Bei der im April erfolgten Jahreshauptversammlung des FVL wurden zwei weitere verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dies sind Arno Blank und Werner Lais, die sich durch stetige, außergewöhnliche Unterstützung der Modellfluggruppe und Jugendarbeit verdient gemacht haben. Um weiterhin auch sportlich präsent zu sein fanden am 22. Juni die Hessenmeisterschaften im Modellkunstflug auf dem Gelände statt.

Wiederum erflogen sich Mitglieder des Vereins vordere Plazierungen.

 

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